Naturheilverfahren

Die Phythotherapie

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Das Wissen um die Heilwirkung der Natur ist der Jahrtausend langen Überlieferung unserer naturheilkundigen Vorfahren zu verdanken. Der erste „Arzt“ dürfte ein Phytotherapeut gewesen sein.

Die gesamte Medizin und somit auch die Phytotherapie sind zunächst aus reiner Beobachtung und Erfahrung entstanden. Heute lässt sich die Wirkung der damals traditionell verwendeten Heilpflanzen durch pharmazeutische Analysen bestätigen. Wohlbekannte Bespiele pflanzlicher Heilmittel sind z.B. Sinupret, Iberogast und Bronchikum Hustensaft.

In der Pflanzenheilkunde kommen grundsätzlich Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln) zur Anwendung, die zu Tees, Kapseln, Tropfen oder Salben weiterverarbeitet werden. Die chemische Isolierung eines einzelnen Arzneistoffes, wie in der Allopathie, ist nicht vorgesehen. Die ganze Pflanze enthält viele Einzelwirkstoffe, die sich gerade durch ihre komplexe Gesamtheit als ein Heilmittel mit einem großen Wirkspektrum offenbart. In Deutschland gibt es glücklicherweise viele Firmen mit langer Tradition, die sehr wirkungsvolle pflanzliche Heilmittel herstellen. 

Die Akupunktur

Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist eine seit mehr als 2000 Jahren bewährte medizinische Heilweise, die durch das Nadeln spezifischer Punkte die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert und dadurch die Gesundheit erhält oder wiederherstellt. Bei der traditionellen Form der Akupunktur geht man von einer „Lebensenergie des Körpers” (Qi) aus, die auf definierten Leitbahnen beziehungsweise Meridianen zirkuliert und einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen hat. Ein gestörter Energiefluss – eine Blockade oder ein Stau- kann ursächlich für eine Vielzahl von Erkrankungen und Schmerzen sein.

Die Ohrakupunktur hingegen löst zielgerichtet über sog. Reflexbögen eine Reaktion am Bestimmungsort aus. Jede Körperregion ist im Ohr als Reflexzone dargestellt und kann über diese behandelt werden. Die Wirkung wird durch direkte Verschaltungen der Ohrsegmente mit dem zentralen Nervensystem erklärt. Belegt ist, dass bei beiden Formen der Akupunktur Botenstoffe (z.B. Dopamin) im Körper freigesetzt werden, die eine tiefgreifende Wirkung auf den Körper haben.

In Studien hat sich gezeigt, dass Störungen wie Schlaflosigkeit, Stresserscheinungen, Energielosigkeit, Schmerzzustände (akute und chronische), hormonelle Störungen, funktionelle Erkrankungen, chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung), Allergien, Heuschnupfen, Autoimmunkrankheiten, Unfruchtbarkeit, Alterserscheinungen sowie Kindererkrankungen sehr gut auf die Akupunktur ansprechen.

Erkrankungen Die mit Der Akupunktur Behandelt Werden können

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von Erkrankungen veröffentlicht, die erfolgreich mit der Akupunktur behandelt werden können.

Einige Beispiele aus der Liste der WHO:

Erkältungen

Asthma

Kopfschmerzen

Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Migräne

Trigeminusneuralgie (Gesichtsnervenschmerzen)

Arthritis (Gelenksentzündung)

Tennisellenbogen

Ischialgie

Magenschleimhautentzündung

Colitis (entzündliche Darmerkrankungen)

Verstopfung, Durchfall

Die Homöopathie

Homöopathie (hómoios = gleich, gleichartig, ähnlich‘ sowie páthos‚ Leid, Schmerz, Affekt, Gefühl‘)  bedeutet wörtlich „ähnliches Leiden“. Die Art und Weise, mit der die Homöopathie Heilung erreicht, erscheint auf den ersten Blick paradox. Sie heilt die Krankheit mit der Arznei, die bei einem Gesunden ähnliche Symptome erzeugen würde. Begründer ist Samuel Hahnemann, der vor über 200 Jahren mit dem Grundsatz „Similia similibus curentur“ (Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden) zu arbeiten begann. In der Homöopathie werden Symptome nicht allein auf der körperlichen Ebene behandelt, sondern der ganze Mensch wird als Einheit von Körper, Geist und Seele gesehen.

Das geeignete homöopathische Mittel vermag die Selbstheilungskräfte in Gang zu setzen, Körper und Seele wieder in Balance zu bringen. Die Homöopathie allein, und auch therapiebegleitend ist bei einer Vielzahl akuter und chronischer Beschwerden einsetzbar. Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch und anschließender Repertorisation (Auswertung der einzelnen Symptome und deren Modalitäten im Abgleich der Arzneimittelbilder), finde ich ein für Sie passendes homöopathisches Mittel.

Die Homöopathie ist aus der Kinderheilkunde nicht mehr wegzudenken aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit, Nebenwirkungen zu verursachen. Auch in meiner Praxis behandele ich Kinder und Babys homöopathisch.

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